rauschmayer 3d-designer

Wissenswertes zum Trauring Konfigurator von Rauschmayer

An dieser Stelle haben wir Ihnen Informationen zu unserem Trauringkonfigurator zusammengestellt. Erfahren Sie jetzt mehr über die einzelnen Schritte des Designprozesses - und kreieren Sie dann Ihre perfekten Trauringe selbst.

1. Design – Die Optik Ihrer Ringe

Polierte Oberflächen treffen auf sandmatte Fräsungen; verschiedene Metalle und Farben verschmelzen zu einer neuen Einheit; fantasievolle Muster scheinen Geschichten zu erzählen. Wählen Sie die Einteilung Ihrer Ringe, ob einfarbig, bicolor oder in einer Kombination von drei kontrastreichen Legierungen.

2. Legierung / Farbe und Oberfläche – Material, Farbe und Zusammensetzung Ihrer Ringe

Die Ring-Farbe

Legierungen entstehen durch Zusammenschmelzen zweier oder mehrerer Metalle. Keines der drei Edelmetalle (Gold, Silber, Platin) wird in reinem Zustand verarbeitet, sondern muss durch Legierungen mit anderen Metallen zur Verarbeitung geeigneter gemacht werden. An dieser Stelle entscheiden Sie sich also für eine oder mehr Legierungen – und somit auch für Ihre Ringfarbe(n).

Feingehaltsskala

Der Reinheitsgrad von Gold wird zusätzlich zum Begriff „Karat“ auch in 1/1000 Teilen angegeben. Gold mit 24 Karat hat einen Feingoldgehalt von beinahe 100 Prozent – und wird deswegen mit der Zahl 1000 gekennzeichnet – denn es ist reines Gold.

24 Karat = 1000/- Gold: Hierbei handelt es sich um pures (99,9…%) Gold.
18 Karat= 750/- Gold: 75% Gold.
14 Karat= 585/- Gold: 58,5% Gold.
8 Karat= 333/- Gold: 33% Gold.

Edelmetalle – Permanenz und Eleganz

Gold

Das chemisch reine Gold bezeichnet man als Feingold. Es ist frei von allen anderen Metallen, wie Silber und Kupfer und lässt sich zu Blattgold (ca. 1 Mikrometer) auswalzen. Feingold hat eine hellgelbe Farbe, die sich an der Luft nicht verändert, da sich Feingold nicht mit dem Luftsauerstoff verbindet.

Weil Feingold sehr weich und biegsam ist, wird es vor der Verarbeitung mit anderen Metallen gemischt (legiert). Durch Silberzusatz wird die Farbe heller, durch Kupferzusatz dunkler. Gold gibt es in den Farben Gelbgold, Roségold und Weißgold. Es ist das klassische Material für die Herstellung von Trauringen.

Palladium

Palladium ist eines von sechs Edelmetallen der Platingruppe und kann als die kleine Schwester von Platin bezeichnet werden. Palladium ist jedoch leichter als Platin und bietet daher besonders hohen Tragekomfort. Außerdem behalten Trauringe aus Palladium auch nach Jahren noch ihren Glanz und laufen nicht an. Der exklusive Anthrazit-Farbton mit reinem Glanz wirkt besonders schön in Kontrast zu anderen Goldlegierungen wie beispielsweise Rotgold.

Platin

Platin ist härter als Gold und Silber und außerordentlich zäh und gleichzeitig geschmeidig. Ihre Hand spürt den Unterschied sofort: auch ein einfacher Trauring aus Platin ist deutlich schwerer als der Gleiche aus Weißgold. Platin nimmt beim Polieren einen hohen Glanz an. Durch seine grauweiße Farbe, die man durch Zusatz von Palladium aufhellt, wirkt es besonders schön in Verbindung mit Brillanten.

3. Die Form Ihrer Eheringe

Es gibt verschiedene Arten von Ringprofilen, so unterscheidet man zwischen bombierten und nicht bombierten Ringen. Als Bombierung bezeichnet man die gewölbte Innen- und/oder Außenform bei Ringen. Die innere Bombierung dient hauptsächlich dazu den Tragekomfort zu erhöhen, da der Ring aufgrund der abgerundeten Kanten besser über den Finger gestreift werden kann. Generell gilt: je ausgeprägter die Bombierung, desto höher ist der Tragekomfort.

4. Breite, Stärke und Weite Ihrer Traumringe

Wählen Sie nun die Breite und Stärke Ihres Ringes. Je nach Breite kann Ihr Ring mehr oder weniger filigran wirken. Die Stärke bezieht sich auf die Außenwand des Rings. Gerade bei breiten Ringen kommen Gravuren besonders gut zur Geltung.

Die Ringweite können Sie entweder bei Ihrem Juwelier ermitteln lassen, oder selbst messen. Dazu gibt es online günstige Ring-Maße aus Metall, Pappe oder Plastik zu kaufen. Alternativ können Sie auch einen Streifen Papier um Ihren Finger wickeln, die entsprechende Stelle markieren und dann den Abstand zum Anfang des Streifens messen.

5. Brillanten – aus legitimierten Quellen

Rauschmayer verwendet nur Diamanten aus legitimierten Quellen und versichert, dass keine Blutdiamanten verwendet werden. Der Name „Diamant“ kommt aus dem Griechischen (Adamas- der Unbezwingbare) und wird durch seinen Schliff zum Brillanten. Im Allgemeinen wird der Trauring der Dame mit einem Brillanten verziert, da der Brillant seit jeher die Reinheit und den gehobenen Wert der Weiblichkeit symbolisiert.

Damit er genauso strahlt und funkelt wie die Augen der Partnerin, benötigt er eine gewisse Qualität. Diese wird durch die vier C ausgedrückt: Carat (Karat, Gewicht), Colour (Farbe), Clarity (Reinheit) und Cut (Schliff).

Carat - Karat:

Karat wird für Edelsteine als Einheitsgewicht bezeichnet. Hierbei entspricht ein Karat 200 Milligramm. Formel: Gewicht in Karat = (Durchmesser in mm³) x 0,0037

Color - Farbe:

Die beste Farbe eines Brillanten ist eine völlige Farblosigkeit. Bei einem absolut farblosen Brillanten durchdringt weißes Licht den Stein mühelos und tritt in allen Farben wieder aus.

Clarity - Reinheit:

Die meisten Brillanten haben sehr kleine natürliche Merkmale aus nicht kristallisiertem Kohlenstoff, die als Einschlüsse bezeichnet werden. Je weniger und kleiner die Einschlüsse sind, umso besser kann Licht den Brillant durchdringen und desto hochwertiger ist der Brillant.

Cut - Schliff:

Der Schliff ist für das Feuer eines Diamanten maßgeblich. So kann der eine geradezu leblos wirken, während aus dem anderen scheinbar Funken sprühen. Eine besonders charakteristische – und für Diamanten die mit Abstand häufigste – Schliffform ist der Brillantschliff. Nur derartig geschliffene Diamanten dürfen als Brillanten bezeichnet werden.

Der Diamant ist zwar der härteste bekannte Stein der Welt, er kann aber dennoch beschädigt werden. Durch Anschlagen können Diamanten splittern und auch brechen. Der Diamantring sollte deshalb bei strapazierenden Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder Geschirrspülen immer abgelegt werden.

Fassarten – Wie sind die Diamanten in den Ring eingearbeitet?

Eingerieben

Der Stein wird in eine ebene Platte eingelassen und dadurch gehalten, dass die Kante des umgebenden Metalls ein Stückchen über die Rundiste (= Gürtel des geschliffenen Steins) gerieben wird. Die eingeriebene Fassung ist für kleine Steine besonders günstig, weil nur ein schmaler Metallrand über den Stein gelegt und wenig vom Stein verdeckt wird.

Kanal

Bei der Kanalfassung werden mehrere Steine – Stein an Stein – aneinandergereiht und eingespannt. Dazu kommen Sie in den Steinsitz, wo das Metall verdichtet wird. Dies hat den Vorteil, dass der Stein nicht wackelt und fest im Ring sitzt.

Verschnitt

Der Stein wird in ein vorgefertigtes Bohrloch gesetzt und mit einem Stichel wird das Metall so gestaucht, dass Späne entstehen, die über den Stein reichen und ihn somit fixieren. Zusätzlich kommt noch ein Glanzrand außen um den Stein dazu. Steine können hierbei einzeln oder als Reihe gefasst werden.

6. Gravur – der absolut persönliche Touch

Geben Sie Ihren Ringen eine ganz persönliche Note und machen Sie die Schmuckstücke zu Ihrem einzigartigen Unikat.

Diamantgravur

Bei der klassischen Diamantgravur wird durch einen feinen Diamantstichel der gewählten Text auf die Innenseite des Ringes übertragen, indem der Stichel das Material des Ringes verdrängt.

Lasergravur

Mittels der Lasergravurtechnik kann eine Gravur an der Innenseite, Außenseite oder seitlich des Ringes erfolgen. Durch einen ultrafeinen und sensiblen Laserstrahl wird das Material punktuell so stark erhitzt, dass die Oberfläche verdampft oder verbrennt.

Mit unserem Trauring Generator können Sie ein Symbol oder einen individuellen Text in Ihre Ringe gravieren lassen.

Probieren Sie unseren Trauring-Designer aus! Natürlich können Sie auch spielerisch Ihre Traumringe gestalten – Sie sehen ja schließlich jede Ihrer Entscheidungen live und direkt am Bildschirm dargestellt. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Entwerfen Ihrer perfekten Eheringe.